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Christof Küster

 

Christof Küster wurde 1969 in Wuppertal geboren.


Von 1992 bis 1996 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main.


Hier gründete und leitete er die Freie Theatergruppe „Graues Theater Frankfurt/Main“, die 1998 am Staatstheater Stuttgart gastierte.


Ein festes Engagement als Schauspieler führte ihn 1999/2000 ans Hessische Landestheater Marburg.


Nach einem Erziehungsjahr folgten mehrere Arbeiten als Regisseur.


2004 war Christof Küster Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg für den Bereich Darstellende Kunst.


Seit 2008 ist er Künstlerischer Leiter des Studio Theater Stuttgart.
Hier inszeniert er sowohl Klassiker („Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller, „Prinz Friedrich von Homburg“ von Heinrich von Kleist), als auch moderne Stücke und Romanadaptionen („Suburban Motel“ von G.F. Walker, „Die Wand“ nach dem Roman von Marlen Haushofer, „Gleißendes Glück“ von A. L. Kennedy).


Im Mai 2011 sorgte die Theaterproduktion „Die Schlichtung – Das Musical“ bundesweit für Aufmerksamkeit.


Das Studio Theater erhielt in der Zeitschrift „Die Deutsche Bühne“

2010, 2012, 2013 und 2014 eine und 2011 zwei Nennungen in der Rubrik

„Bestes Off-Theater“.

 

Christof Küster ist zudem Leiter der Freien Theatergruppe
„THEATER – Projekt Stuttgart 22 – STÜCKE“
2009 erhielt das selbstentwickelte Stück zum Thema Familie „Erst schlafen, bevor ich geh´“ den Stuttgarter Theaterpreis.


Seit 2012 bekommt die Freie Theatergruppe von der Stadt Stuttgart und vom Land Baden-Württemberg eine Konzeptionsförderung.


Weitere Inszenierungen THEATER – Projekt Stuttgart 22 – STÜCKE :

 

Juni 2010 „Hygienisch husten“

 

Juni 2011 „Buntschatten und Fledermäuse“ nach dem Buch von Axel Brauns/ Theaterhaus Stuttgart (Nominierung Stuttgarter Theaterpreis 2013)

 

2012 " Emmaus oder Brannte uns nicht das Herz“/Theaterhaus Stuttgart

 

2013 "Doktor Utz oder die wunderbare Läuterung des Jürgen Schneider"/ Theaterhaus

 

Im Sommer 2012 inszenierte er zum ersten Mal bei den Klosterfestspielen in Weingarten. Weitere Engagements folgten.


Inszenierungen Klosterfestspiele Weingarten:
2012 " Die Physiker" Friedrich Dürrenmatt
2013 "Der Hauptmann von Köpenick" Carl Zuckmayer
2014 „Amadeus“ nach dem Drehbuch von Peter Shaffer


Im Januar 2014 hatte Christof Küsters Textfassung und Inszenierung „Homo faber“ nach dem Roman von Max Frisch Premiere am Theater Lindenhof. Das Stück wurde zu den Privattheatertagen nach Hamburg eingeladen und dort mit dem Monika-Bleibtreu-Preis 2014 ausgezeichnet.


Im September 2014 eröffnete Christof Küsters Inszenierung und Bearbeitung von Heinrich Manns „Der Untertan“ die Intendanz von Friedrich Schirmer an der Württembergischen Landesbühne Esslingen.


Im Juni 2015 erhielt er für die Inszenierung von Hebbels „Maria Magdalena“ (Studio Theater Stuttgart) zum zweiten Mal den Monika-Bleibtreu-Preis.


Im September hat sein Freies Projekt „Der Trost der Dinge“ nach dem Sachbuch von Daniel Miller Premiere im Theaterhaus Stuttgart.

 

 

 

 

Christof Küster