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Buntschatten
und Fledermäuse

 

„Buntschatten und Fledermäuse“ erzählt die Lebensgeschichte des Autors und Autisten Axel Brauns.
Im Alter von zwei Jahren verändert sich seine Wahrnehmung:
Gesichter verschwimmen, die Sprache wird ihm fremd.
Sehr genau und nachvollziehbar beschreibt Axel Brauns, wie er Dinge
und Menschen erkundet. „Buntschatten“ ist seine Bezeichnung für die angenehmen Menschen, „Fledermaus“ nennt er die unangenehmen.
Der Autismus von Axel Brauns ist nicht so stark ausgeprägt, dass er auf
Anhieb für jeden erkennbar ist, und so kann er mit der Hilfe seiner
Familie - vor allem seiner Mutter - Regelkindergarten und Schule
zusammen mit „gesunden“ Kindern bestehen.
Die Bühnenfassung des Spiegel-Bestsellers folgt der Hauptfigur durch
Höhen und Tiefen seiner Welterkundung.
Durch den genauen aber scheinbar emotionslosen Blick des Autisten,
der die Gefühlsabläufe von außen beschreibt, wird der Blick frei auf
Motivationen unseres Handelns.
In kleinsten Handlungen entdecken wir Grausamkeiten, in logischen Zusammenhängen Chaos und nicht zuletzt in allem eine unwiderstehlich
absurde Komik.

 


 

Buch und Autor

Axel Brauns wurde 1963 geboren. Er lebt heute als Freier Schriftsteller und Filmemacher in Hamburg.
„Buntschatten und Fledermäuse“ erschien 2002 und war sein erstes Buch.
Axel Brauns erhielt für einen Auszug bereits im Jahr 2000 den „Hamburger Förderpreis für Literatur“. 2003 wurde die Autobiografie für den „Deutschen Buchpreis“ nominiert und kam auf die Spiegel-Bestsellerliste.

 

Pressestimmen

„Ein wunderbares Debüt voll wortschöpferischem Sprachwitz und Poesie…, geschrieben wie aus der Perspektive eines Wesens von einem anderen Stern.“
NDR

 

„Wenige nichtautistische Menschen gehen so sensibel mit der Sprache um.“

Süddeutsche Zeitung

 

Foto Buntschatten und Feldermäuse